Archiv für den Monat: Oktober 2012

Holztreppen – Besonderheiten bei Pflege und Abschleifen erkennen

Holztreppen - Besonderheiten bei Pflege und AbschleifenDie Bearbeitung und Pflege von Holzflächen ist mit einem professionellen Einblick in die Arbeit des Parkettlegers und einem ausreichenden handwerklichen Geschick einfach zu meistern, sofern es sich um glatte Holzböden wie Dielen oder hochwertiges Parkett handelt. Holztreppen, die durch ihr natürliches Material ebenso auf eine regelmäßige Pflege angewiesen sind, stellen sich hingegen durch ihre Form als absolute Herausforderung heraus. Kanten, Bögen und eine Vielzahl von kleinflächigen Stufen machen es für Laien in der Holzpflege nahezu unmöglich, zu einem ansprechenden Ergebnis beim Abschleifen oder Versiegeln zu gelangen. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Parkettleger ist gerade bei Holztreppen somit zu empfehlen.

Besondere Herausforderungen echter Holztreppen erkennen

Im Vergleich zu einem großflächigen Parkettboden sind Treppenstufen aus Holz gerade bei alltäglicher Benutzung einer noch größeren Belastung ausgesetzt und verschleißen somit schneller. Das Treppe steigen bringt eine höhere Druckbelastung als auf einem ebenen Boden mit sich, so dass Stufen schnell ausleiern und unansehnlich werden. Das eigenständige Abschleifen wird für Laien kaum möglich, da die Größe der Stufen ein Ansetzen von verschiedenen Schleifgeräten gar nicht zulässt. Zudem lassen sich Treppenstufen aus Holz aufgrund der Form des Treppenhauses nicht immer einfach erreichen, um mit dem richtigen Schleifwinkel anzusetzen – viele Problemfelder, die sich vom professionellen Parkettleger jedoch meistern lassen.

Holzstufen einfach aufbereiten oder austauschen lassen

 Bei älteren Treppenstufen stellt sich stets die Frage, ob ein erneutes Abschleifen lohnt oder besser der Austausch der Stufe erfolgen sollte. Viele Hausbesitzer fürchten gleich hohe Unkosten, wenn das gesamte Treppenhaus erneuert werden muss, genau dies lässt sich durch eine professionelle Hilfe jedoch vermeiden. Der Parkettleger verschafft sich dafür im ersten Schritt einen Überblick über den Zustand der Treppenstufen, wobei nicht jede Stufe in gleicher Weise beschädigt oder verschlissen sein muss. Durch eine gezielte Bestimmung des Holzes sowie seiner Schattierung und Maserung lässt sich im nächsten Schritt ein passgenauer Ersatz für stark beschädigte Stufen finden.

Weitere Pflegemaßnahmen für eine Holztreppe durchführen

Durch den größeren Verschleiß sind mehrere Schleifdurchgänge mit einer genau abgestimmten Körnung nötig, um auch Ihr Treppenhaus wieder in vollem Glanz erstrahlen zu lassen. In gleicher Weise sollte über eine hochwertige Versiegelung nachgedacht werden, um den Charakter der Holztreppen nach einer Bearbeitung möglichst lange zu erhalten. So sehr auch das Auftragen eines Wachs-Öl-Systems dem Glanz des Treppenhauses dient – eine hochwertige Versiegelung mit Lack ist gerade bei häufig genutzten Holztreppen stärker zu empfehlen. Im persönlichen Gespräch mit uns als professionelle Parkettleger zeigen wir Ihnen gerne die optimale Behandlung Ihrer Holztreppen auf.

Laugen – sinnvolle Behandlung für helle Holzoberflächen

Neben der regelmäßigen Reinigung von Parkett und anderen Holzböden ist das Laugen eine der etabliertesten Maßnahmen, um die Qualität des Bodens zu erhalten.

Laugen - sinnvolle Behandlung für helle HolzoberflächenGerade Laien, die über Dielen oder ein hochwertiges Parkett verfügen, sind sich über die korrekte Durchführung dieser Maßnahme unsicher und hinterfragen, ob der eigene Boden überhaupt gelaugt werden sollte. Ein professioneller Parkettleger ist hier der richtige Ansprechpartner, um einen Holzboden auf dessen Art und Qualität zu überprüfen und die richtigen Pflegemaßnahmen nahezulegen. Neben dem Abschleifen oder Wachsen eines Holzbodens kann der Parkettleger natürlich auch das Laugen durchführen, sofern sich dieses für den eigenen Holzboden anbietet.

Welchen Zweck erfüllt das Laugen überhaupt?

Das Laugen erfüllt die wesentliche Funktion, das Ausbleichen von Holzböden zu verhindern. Werden diese der alltäglichen Sonneneinstrahlung ausgesetzt, verliert das Holz seinen natürlichen und ansehnlichen Charakter und hellt auf unerwünschte Weise auf. Durch das professionelle Auftragen einer Lauge wird das UV-Licht besser von den Holzoberfläche abgehalten, das Risiko des Ausbleichens wird so auf ein Minimum reduziert. Da das allmähliche Verbleichen ausschließlich bei hellen Holzarten auffällt, kommt das Laugen von Dielen oder Parkettböden ausschließlich für solche Holzarten in Frage. Beim Auftragen der Lauge ist im Vorfeld auf die richtige Produktwahl zu achten, grundsätzlich wird zwischen Substaten für Hart- und Weichholz unterschieden.

Das Laugen richtig einleiten

Unabhängig von ihrem hellen Charakter sind nicht alle Holzarten für das Laugen geeignet, Parkett aus Eichenholz sollte beispielsweise nicht auf diese Weise behandelt werden. Abhängig vom Zustand und der Holzart können sich zudem andere Reaktionen des Holzes ergeben, so dass in jedem Fall ein erstes Auftragen in einem kleineren Probebereich anzuraten ist. Die Arbeit mit Schutzbrille und Handschuhen ist empfehlenswert, da die zum Einsatz kommenden Präparate sonst auf der Haut Reaktionen zeigen. Nach der Vorreinigung des Bodens wird die Lauge üblicherweise über einen Eimer mit Wasser vermischt und anschließend mit einem Nylonpinsel oder ähnlichen Hilfsmittel gleichmäßig aufgetragen.

Neben dem Laugen weitere Pflegemaßnahmen durchführen

Das Auftragen einer Lauge auf helle Holzböden sollte als Ergänzung der generellen Pflegemaßnahmen für Dielen, Holztreppen und Parkett verstanden werden. Ein Ersatz für das regelmäßige Reinigen der Böden ist diese Maßnahme ebenso wenig wie für das Auftragen eines Lacks oder einer Wachs-Öl-Schicht. Zwar schützt die Lauge den Boden vor einer unerwünschten Aufhellung, bietet allerdings keinen Schutz vor chemischen oder physischen Einflüssen, die ebenfalls die Ansehnlichkeit des Bodens schmälern. Im Beratungsgespräch mit einem professionellen Parkettleger lässt sich einfach herausfinden, welche der verschiedenen Pflegemaßnahmen auf dem eigenen Boden durchgeführt werden sollten.

 

Einfluss der Holzart auf die Reinigung von Holzböden

Fußboden Reinigen und PflegenBeim Verlegen von Parkett oder Dielen gehen die farblichen und optischen Vorstellungen von Liebhabern hochwertiger Holzböden erheblich auseinander. Abgestimmt auf die restliche Einrichtung des Hauses oder dem lichtdurchfluteten Charakter der Wohnung bietet sich von hellen Ahorntönen bis zum dunklen Nussbaumholz eine Vielzahl an Holzarten für das Verlegen von Parkettböden und Dielen sowie zum Einbau von Holztreppen an. Durch die unterschiedlichen Holzsorten ergeben sich auch in der Pflege des Bodens graduelle Unterschiede, die von Laien schnell übersehen werden. Eine professionelle Beratung lässt den individuellen Charakter Ihres Holzbodens einfach erkennen und so abgestimmte Maßnahmen zur Reinigung und Pflege einleiten.

Die Besonderheiten von hellen Holzböden

Neben der Helligkeit von Parkett und Dielen können die zahlreichen Holzarten in Hart- und Weichholz unterteilt werden, viele Weichhölzer wie Kiefer oder Ahorn sind eher für eine helle Farbgebung bekannt. Da Weichhölzer sehr empfindlich sind und die helle Oberfläche von Parkett oder Dielen durch Sonneneinstrahlung schneller als bei dunklen Hölzern ausbleicht, ist neben der klassischen  das sogenannte Laugen empfehlenswert. Das Auftragen einer Laugenflüssigkeit, die über den Fachhandel erhältlich ist, schützt die Holzböden vor dem Einfluss der Sonne und verhindert die sukzessive Verfärbung des hellen Holzes, allerdings ist alleine durch das Laugen keine Versiegelung und somit kein Schutz vor physischer Einwirkung gegeben.

Dunkles Parkett richtig pflegen

Im Vergleich zu einem hellen Parkett müssen sich Besitzer dunkler Holzböden keine Gedanken um das intensive Verbleichen ihrer Dielen oder Parkettelemente machen, allerdings bringt dunkler Holzboden andere Herausforderungen mit sich. Wie Sie als Besitzer von dunklen Dielen oder Treppen wissen, werden auf diesen Staub und Schmutz deutlich schneller sichtbar als bei hellen Varianten. Gerade in Räumen, die sehr regelmäßig genutzt werden und in denen sich folglich viel Staub ansammelt, ist eine häufigere Reinigung und Pflege des dunklen Holzbodens anzuraten. Dies gilt unabhängig von einer professionellen Versiegelung, wobei diese wenigstens dafür sorgt, dass Staub und Schmutz eher an der Oberfläche verbleiben.

Die richtigen Pflegesubstrate für die professionelle Pflege finden

Der Fachhandel bietet für einzelne Holzsorten und -farben spezielle Reinigungsmittel, die einen optimalen Anblick der Dielen und Parkettböden nach der Reinigung zusichern wollen. Die regelmäßige, nebelfeuchte Reinigung mit diesen Substraten ersetzt in keinem Fall das Versiegeln oder Wachsen der Böden, weshalb bei der Auswahl entsprechender Reinigungmittel aus dem Fachhandel keine eklatanten Fehler begangen werden können. Ein perfekter Anblick von Holzböden hängt nicht alleine vom richtigen Reinigungsmittel ab, sondern aus der Kombination einer angemessenen Reinigung, Pflege und der Auswahl von Versiegelung oder Öl-Wachs-System.